85 % der Photovoltaik-Eigentümer vernachlässigen ihre PV-Anlage

Zu viele Photovoltaikeigentümer glauben noch immer, es genüge in Photovoltaik zu investieren, um dann die lukrativen, „grünen“ Gewinne zu kassieren. Es funktioniert nicht. Hat es noch nie und wird es auch nicht.

Jeder Photovoltaikbetreiber sollte wissen, dass Photovoltaikanlagen einer natürlichen Degradation unterliegen. Das technische Bauteil Photovoltaik ist 8.760 Stunden im Jahr Hitze und Kälte, Wind und Wetter, Dreck, Feinstaub und Abgasen ausgesetzt. Gewerbliche Standorte der Industrie und Landwirtschaft bringen zusätzliche standortspezifische Belastungen.

Was MUSS grundsätzlich gemacht werden, um eine Betriebsdauer von 20 bis 35 Jahren zu gewährleisten? Es genügt, wenn Sie sich in ähnlicher Weise um die Photovoltaikanlage kümmern, wie um Ihren Neuwagen. Das reicht vollkommen. Doch wie sieht dies konkret aus?

1. Man schaut regelmäßig „drumherum“.
Bei der Photovoltaik wird deshalb zumindest einmal im Jahr in aller Ruhe eine Sichtprüfung gemacht.

2. Man reinigt, pflegt und wienert seinen Neuwagen. Nein, jeden Samstag brauchen Sie Ihre Photovoltaikmodule nicht reinigen zu lassen. An gewerblichen Standorten kann es schon gerne alle zwei Jahre sein, ohne besondere Emissionen genügt vielleicht alle drei bis vier Jahre.

3. Man geht zum TÜV. Muss man ja schließlich. Mit der Photovoltaik auch! Nicht gewusst? Unwissenheit schützt auch hier nicht vor der Haftungsfalle. Gemäß VDE0105-100 und VDE0126-23 muss man regelmäßig
– spätestens alle vier Jahre – eine exakt vorgeschriebene technische Prüfung absolvieren. Keine Wärmebildaufnahme, sondern das ganze Prozedere eines vorgegebenen Prüfprotokolls.

Weitere Informationen und Beratung erhalten Sie bei Solar-Energie-Worms.